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Nicht unterkellertes viergeschossiges Mehrfamilienhaus mit Staffelgeschoss in Gelsenkirchen

Für einen integrierten Standort an der Kreuzung Darler Straße und Mittelstraße in Gelsenkirchen-Erle haben wir ein Gebäude mit 24 öffentlich geförderten Wohnungen geplant. Die Baugenehmigung liegt nun seit 2025 uneingeschränkt vor. Die Fördermittel sind beantragt. Der Baubeginn wird für 2026 in Aussicht genommen. Die Planungszeit betrug in summa sechs Monate. Die Bearbeitungszeit durch die Gelsenkirchener Behörden betrug wenig mehr als 30 Monate.

Auf dem Grundstück befinden sich eine Reihe von abgängigen Gebäuden, zum Teil Schuppen und Garagen, ein Eckgebäude sowie ein grenzständiges Gründerzeit-Wohnhaus, deren Sanierung aus der Betrachtung der Auftraggeberseite als unwirtschaftlich festgestellt wurde, was wir als plausibel ansehen.

Der Neubau wird nicht unterkellert. Er verfügt über zwei barrierefreie vertikale Erschließungen. Die vorgeschriebenen Stellplätze für Zweiräder, ausgestattet mit Ladestationen, werden im Erdgeschoß untergebracht. Im hinteren teil des Grundstücks werden die offenen Einstellplätze für PKW angeordnet.

Die notwendigen Frei- und Grünflächen, nutzbar als Begegnungsort sowie die Spielflächen sind auf dem Grundstück nachgewiesen. Der Baumbestand im hinteren Teil des Grundstücks bleibt erhalten. Zur Erschließung der Zufahrt wird es erforderlich, einen ungünstig angeordneten Straßenbaum in der öffentlichen Fläche vor dem Gebäude zu „entnehmen“. Diese Maßnahme führt zu entsprechenden Ersatzpflanzungen auf dem Grundstück.

Die Flachdachflächen werden begrünt und mit PV-Elementen besetzt. Wärmepumpen sollen im Außenbereich untergebracht werden.

Alle Wohnungen haben Balkonausrichtungen nach Süden oder Westen. Alle Grundrisse sind barrierefrei geplant. Eine der Wohnungen wird rollstuhlgerecht angelegt.

Das Gebäude schließt mit seiner Südflanke an einen vorhandenen Gebäudebestand an.

Wir haben einen weißen Baukörper mit einem geschosshohen erdgeschossigen Klinkersockel geplant. Die Verklinkerung bildet darüber hinaus den Anschluss an das Nachbargebäude in der Darler Straße und akzentuiert den freien Stirngiebel an der Ostseite des Gebäudes. Besonderen Wert legen wir auf die prägnante Ausbildung der Gebäudeecke an der Kreuzung.